{"id":169,"date":"2019-08-01T09:09:43","date_gmt":"2019-08-01T07:09:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sturmstadion-liebenau.at\/CMS\/?p=169"},"modified":"2019-07-31T23:09:34","modified_gmt":"2019-07-31T21:09:34","slug":"heute-grosser-stadiongipfel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sturmstadion-liebenau.at\/CMS\/2019\/08\/01\/heute-grosser-stadiongipfel\/","title":{"rendered":"Heute gro\u00dfer Stadiongipfel!"},"content":{"rendered":"\n<p>Wie man diversen\nMedien entnehmen konnte, findet heute ein \u201eStadiongipfel\u201c in Graz statt. Unser\nPr\u00e4sident Christian Jauk wird zusammen mit B\u00fcrgermeister Nagl diskutieren, ob\nund welche M\u00f6glichkeiten es gibt, dass Sturm das Stadion Liebenau \u00fcbernimmt und\nder Stadt somit hilft, in den kommenden Jahren Millionen zu sparen. Man darf\ndavon ausgehen, dass auch der Stadtrivale GAK Thema dieser Gespr\u00e4che sein wird,\nda dieser durch den Aufstieg in die zweite Liga nun auch ein entsprechendes\nStadion ben\u00f6tigt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zwei Stadien jahrzehntelange Realit\u00e4t<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Noch 1996 hatten\nbeide Vereine ihr eigenes Stadion in Graz. Sturm spielte in der Gruabn, der GAK\nim heute nicht mehr existierenden Stadion in der K\u00f6r\u00f6sistra\u00dfe. 1997 mussten\nbeide Vereine in das neu gebaute Liebenauer Stadion umziehen, was damals sicherlich\neinen infrastrukturellen Schritt nach vorne darstellte. Allerdings wurden schon\nzu jener Zeit Stimmen laut, dass die von der Stadt Graz erzwungene Ein-Stadion-L\u00f6sung\nin Zukunft eine Sackgasse sein und zu wirtschaftlichen Nachteilen f\u00fcr beide\nVereine f\u00fchren k\u00f6nnte. Wenige Jahre sp\u00e4ter wurde diese Frage durch den Konkurs\ndes GAK teilweise aufgeschoben, die Situation war f\u00fcr Sturm als alleinigen\nNutzer allerdings auch ohne die Problematik der Stadionteilung niemals eine\nbefriedigende, konnte man in all den Jahren Liebenau ja nie als eigenes Stadion\nmit allen damit verbundenen Vorteilen (und auch Verpflichtungen) deklarieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun, 22 Jahre\nnach dem erzwungenen Umzug, stehen wir erneut vor der Situation, dass beide\nVereine das Stadion Liebenau gemeinsam nutzen m\u00fcssen, da die selbsternannte\n\u201eSportstadt Graz\u201c partout nicht in der Lage und schon gar nicht willens zu sein\nscheint, zwei Stadien mit Bundesligatauglichkeit zur Verf\u00fcgung zu stellen. An\ndieser Stelle mag man einwerfen, dass die Vereine ihre Stadien doch selbst\nbauen und ansonsten schweigen m\u00f6gen. Dieses Argument ist jedoch nicht\nstichhaltig, da den Vereinen die Ein-Stadion-L\u00f6sung in den Neunzigern seitens\nder Stadt aufgezwungen wurde. Nun liegt es auch an der Stadt, dieses Unrecht\nvon damals wiedergutzumachen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Linz zeigt es vor<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<p>Wie das geht, zeigt die Stadt Linz gerade vor. Angesichts der Gr\u00f6\u00dfe der Stadt sowie der sportlichen Situation der ans\u00e4ssigen Fu\u00dfballvereine dr\u00e4ngt sich der Vergleich zwischen Graz und Linz hier geradezu auf. Aktuell stellt sich die Linzer Situation so dar, dass derzeit ein bundesligataugliches Stadion vorhanden ist, der gr\u00f6\u00dfere Verein LASK wie Sturm in der Bundesliga und der kleinere Verein Blau-Wei\u00df, der in einem derzeit unzureichenden Stadion beheimatet ist, wie der GAK in der zweiten Liga spielt. Obwohl vor nicht langer Zeit erhebliche Investitionen in die Gugl get\u00e4tigt wurden, werden sowohl die Gugl als LASK-Stadion als auch der Donaupark als Heimat von Blau-Wei\u00df durch die Stadt quasi neu gebaut, um beiden Vereinen die ihnen zustehende eigene Heimat und damit eine gesunde wirtschaftliche Basis zu schaffen. Eine \u00dcbergangsl\u00f6sung, die sicherstellt, dass Blau-Wei\u00df bis zur Fertigstellung des eigenen Stadions wenn notwendig auf der Gugl spielen kann, sichert den Verein auch hier ab. In Linz hat man die Zeichen der Zeit erkannt, welche Rahmenbedingungen f\u00fcr einen professionellen Fu\u00dfballbetrieb erforderlich sind. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image is-resized\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.sturmstadion-liebenau.at\/CMS\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/20190317-1005_1DX_9258.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-170\" width=\"590\" height=\"393\" srcset=\"https:\/\/www.sturmstadion-liebenau.at\/CMS\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/20190317-1005_1DX_9258.jpg 976w, https:\/\/www.sturmstadion-liebenau.at\/CMS\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/20190317-1005_1DX_9258-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.sturmstadion-liebenau.at\/CMS\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/20190317-1005_1DX_9258-768x512.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 590px) 100vw, 590px\" \/><figcaption>Sturmstadion Liebenau<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Diese L\u00f6sung muss\nauch f\u00fcr Graz angestrebt werden! Sturm soll das Liebenauer Stadion \u00fcbernehmen,\nwas der Stadt kurz-, mittel- und auch langfristig Einsparungen in Millionenh\u00f6he\nbescheren w\u00fcrde. Man kann es n\u00e4mlich gar nicht oft genug betonen: Die Stadt\nGraz schreibt mit dem Liebenauer Stadion seit Jahr und Tag rote Zahlen im\nsiebenstelligen Bereich! Durch diese Einsparungen der Stadt w\u00fcrden mehr als\nausreichende finanzielle Ressourcen frei, um dem GAK in Weinz\u00f6dl ein\nentsprechendes Stadion zu bauen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nur Gewinner<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Alle w\u00fcrden gewinnen:\nDie Stadt \u2013 und damit der Steuerzahler \u2013 w\u00fcrden sich in Zukunft Millionen\nsparen, da die Betriebskosten der Stadien bzw. zumindest des Liebenauer\nStadions nicht mehr gedeckt werden m\u00fcssten. Zudem k\u00f6nnte die Stadt das in den\nNeunzigern an beiden Vereinen begangene Unrecht wiedergutmachen. Die Vereine\nh\u00e4tten beide endlich eine Heimat.<\/p>\n\n\n\n<p>Beide Vereine\nhaben ein entsprechendes, adaptierf\u00e4higes Stadion, und zwar dort, wo sie es\nwollen. Auch im pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4ch mit GAK-Fans (\u201eSie werden sich noch\nwundern, was alles m\u00f6glich ist!\u201c) wird deutlich, dass diese gar nicht nach\nLiebenau wollen, sondern mit gro\u00dfer Mehrheit ein eigenes Stadion bevorzugen.\nAllein die derzeitige Situation zwingt sie derzeit nach Liebenau, die beim GAK teilweise\nsp\u00fcrbare Resignation hinsichtlich eines eigenen Stadions ist wohl ein Symptom\nvon Jahren im Unterhaus gepaart mit angeborenem \u00d6sterreichertum. Ein eigenes\nStadion ist heutzutage notwendig, um wirtschaftlich und damit auch sportlich\nmithalten zu k\u00f6nnen und weder f\u00fcr Sturm noch f\u00fcr den GAK ist das eine\nunerreichbare Utopie! Wir weigern uns entschieden, aufgrund einer angeblichen\nUndrehbarkeit des Felds und einer windigen, nat\u00fcrlich unverr\u00fcckbaren\nNaturschutzbestimmung (Weinz\u00f6dl) oder stromkreis\u00fcberlastenden Grillern zum\nW\u00fcrschtelbraten (Liebenau) die derzeitige unbefriedigende Situation f\u00fcr\ngottgegeben und unab\u00e4nderlich zu erachten. Wo ein Wille, da ein Weg!<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich\nverhehlen wir nicht, dass uns das Wohl von Sturm umtreibt und uns der GAK nicht\nso sehr am Herzen liegt. Nichtsdestoweniger gilt f\u00fcr den GAK aber auch, was f\u00fcr\nSturm gilt: Dass ein geteiltes Stadion Liebenau langfristig kein gangbarer Weg\nf\u00fcr Graz als Heimat von 2 Profivereinen ist und beide Vereine wirtschaftlich\neklatant schw\u00e4cht!<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn der\nEin-Stadion-Weg langfristig gegangen wird, wird das von manchen so ersehnte\nGrazer Derby wohl wirklich Realit\u00e4t, allerdings in einer anderen Liga, als diese\nsich das vorstellen.\n\nWenn alle Beteiligten heute vision\u00e4r in die Zukunft\nblicken und gemeinsam versuchen, eine entsprechende L\u00f6sung zu finden, wird es\nam Ende des Tages nur Gewinner geben und Graz kann sich in einigen Jahren hoffentlich\nwieder zurecht mit dem Titel \u201eSportstadt\u201c schm\u00fccken.\n\n\n\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie man diversen Medien entnehmen konnte, findet heute ein \u201eStadiongipfel\u201c in Graz statt. 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