STADION-WELTREISE UND ABO-GEWINNSPIEL

Jeder braucht eine Heimat! Die meisten Fußballklubs in Europa haben diese bereits. Sowohl nahezu alle Spitzenteams als auch zahlreiche kleine Dorfvereine um die Ecke. Um das auch unserer Stadtpolitik besser zu veranschaulichen, laden wir alle Sturmfans zu unserem Sommer-Gewinnspiel „Stadion-Weltreise“ ein. Mach in deinem Urlaub ein Foto vom Stadion und gewinne ein Sturm-Abo!

Auch West Ham United hat das Stadion für 99 Jahre gepachtet.

So einfach geht’s:

Schritt 1:

Mach ein Foto von einem Fußballstadion, welches der dort spielende Verein besitzt oder pachtet. Ob in Europa, sonst wo auf der Welt oder in Österreich spielt dabei keine Rolle.
Wichtig ist aber: Vergiss deine „Sturm braucht eine Heimat“-Artikel nicht! Falls du noch nicht stolzer Besitzer eines T-Shirts oder der Aufkleber bist, verwende einfach andere Sturm-Fanartikel. Es bleibt dir überlassen, ob du selbst auf dem Foto zu sehen sein möchtest oder nicht. Deiner Kreativität sind natürlich keine Grenzen gesetzt!

Schritt 2:

Sende das Foto mit dem Namen der Stadt, des Vereins und des Stadions + ggf. mit den Namen der ersichtlichen Personen:

  • per Privatnachricht an unsere Facebook-Seite
  • per Privatnachricht an unsere Instagram-Seite
  • per E-Mail an info@sturmstadion-liebenau.at

Den Rest übernehmen wir…

Wir posten das Foto zeitgleich auf Facebook und auf Instagram. Schlussendlich gewinnt die Einsendung, welche bis Sonntag, 15. September (23:59 Uhr) die meisten Likes erreicht hat (die Postings auf Facebook und Instagram werden zusammengerechnet). Teilen der Beiträge und sonstiges Bewerben ist natürlich erlaubt.

Lucky Loser: Doch auch die Übrigen haben Aussicht auf einen tollen Gewinn. Unter allen anderen Einsendungen wird das 110-Jahre Sturmbuch „Mythos Gruabn“ im Wert von €34,99 verlost!

Mehrfachteilnahmen sind möglich. Das Abo gilt für die Saison 2020/21 für eine Person. Der genaue Platz kann abgesprochen werden, ausgenommen ist VIP. Mit der Zusendung bist du mit der Veröffentlichung auf Facebook, Instagram und auf unserer Website einverstanden. Der Gewinn wird ausschließlich von der Initiative zur Verfügung gestellt. Außerdem steht das Gewinnspiel in keiner Art und Weise mit Facebook oder Instagram in Verbindung.
Viel Spaß im Urlaub und viel Erfolg beim Gewinnspiel!




Die Mär von den 13 Millionen

Eine Geschichte aus Tausendundeiner Nacht

Seit Sturm im Jahr 2012 seine Pläne für den Umbau des Stadions Liebenau präsentiert und Bürgermeister Nagl versprochen hat, sich dafür einzusetzen (nach geschlagener Wahl wollte er davon nichts mehr wissen), werden die Politiker in Graz und Land nicht müde uns zu erzählen, wie viel Geld nicht bereits in die Sanierung des Stadions geflossen sei. Erst vorgestern wurde der Sportstadtrat der Stadt Graz in der Kronen Zeitung (10.05.2019) folgendermaßen zitiert: „13 Millionen sind geflossen, um das Stadion auf Vordermann zu bringen“

Wo sind die 13 Millionen geflossen?

Jeder, der in den letzten 5 Jahren das Stadion betreten hat, wird hier wohl hellhörig werden. 13 Millionen sind eine Menge Geld, doch das Stadionerlebnis für den Besucher hat sich kaum verändert. Noch immer sitzt man im Winter auf alten, wackeligen Eisensesseln, noch immer kann in den Kantinen kein ordentliches Essen angeboten werden, noch immer riecht das Bier nach den veralteten Leitungen. Aber es stimmt, es gab einige Veränderungen im Stadion, die auch Geld gekostet haben. Ob aber tatsächlich bereits 13 Millionen investiert wurden, wie vom Sportstadtrat verkündet, haben wir uns genau angeschaut.

Millionen auch für die Eishalle und für Weinzödl

Alles beginnt am 22. Jänner 2015. In der Gemeinderatsitzung werden von der Stadt Graz 25 Millionen Euro, 12,5 Millionen davon kommen vom Land, freigegeben. 20 Millionen für die Eishalle, 5 Millionen für den Fußball.  Mit Betonung auf Fußball, nicht Stadion Liebenau! Auch Adaptionen in Weinzödl sind hier inbegriffen.

Mit diesem Geld wurden drei der fünf Sektoren der Nordkurve in Stehplatzsektoren umgewandelt, eine Gastrobox auf der Nord installiert, ein neues Sicherheitssystem inkl. Boxen für Einsatzkräfte und TV errichtet und der Rasen saniert. Wie viel Geld diese Maßnahmen nun gekostet haben, lässt sich leider nicht genau nachvollziehen, aber lassen wir es der Einfachheit die zuvor genannten 5 Millionen sein. Auch wenn das bezweifelt werden darf (Stichwort Weinzödl).

Im Oktober 2018 beschließt der Gemeinderat weitere 17,5 Millionen ins Stadion zu investieren. 4,1 Millionen davon werden durch Geld, das in der ersten Phase (25 Mio.) nicht benötigt wurde, gedeckt, waren also bereits für das Stadion reserviert. 3 Millionen kommen vom Land. Die Stadt Graz stellt somit 10,4 Millionen zur Verfügung.

Schauen wir uns nun auch diesen Betrag genauer an. Von den 17,5 Millionen gehen 1,4 Millionen nach Weinzödl. 6,5 Millionen sind für die Eishalle reserviert (Anmerkung: Ins Eisstadion wurden demnach gesamt 26,5 Millionen Euro investiert, das Doppelte von dem, was angeblich ins Stadion investiert wurde).

Die Rechnung geht nicht auf

Unter dem Strich bleiben somit noch 9,6 Millionen für das Stadion. Diese teilen sich wie folgt auf:

  • 0,7 Mio für die neuen Kabinen (erledigt)
  • 1,2 Mio für technische Infrastruktur (erledigt)
  • 5,6 Mio für einen neuen VIP-Klub (offen)
  • 0,1 Mio für die Überdachung der Zugänge (offen)

Dem aufmerksamen Leser wird nun nicht entgangen sein, dass die Summe nur 7,6 Millionen ergibt. Dies resultiert draus, dass wir uns weigern, den Umbau des Vorplatzes inkl. der Umwandlung der ehemaligen Straßenbahnhaltestelle in einen Park sowie die Schaffung einer eher sinnlosen „Eventzone“, die in Wahrheit nichts anderes als ein von der Öffentlichkeit bezahlter Zubau der Tiefgarage der Firma Porr ist, als Investition ins Stadion zu sehen. Eine „Eventzone“ kann auch vom Eishockey oder ganz unabhängig von Halle und Stadion genutzt werden, die Garage wird von der Firma Granit täglich betrieben und der Platz der ehemaligen Straßenbahnhaltestelle wird ein Park, also kein Bereich, der für eine Sportveranstaltung wirklich nutzbar ist.

so stehen wir bei 12,6 Millionen Euro, die tatsächlich für das Stadion reserviert sind. 5,7 Millionen sind bisher jedoch nur geplant, somit wurden effektiv bisher maximal 6,9 Millionen ins Stadion investiert.

Aber kehren wir zurück zu den reinen Kosten für das Stadion. Nimmt man die 5 Millionen der ersten Phase (wobei nicht geklärt ist, ob hier nicht ein Teil nach Weinzödl floss) und die oben genannten 7,6 Millionen für das Stadion, so stehen wir bei 12,6 Millionen Euro, die tatsächlich für das Stadion reserviert sind (weniger als 50% vom Geld, das ins Eisstadion floss). 5,7 Millionen sind bisher jedoch nur geplant, somit wurden effektiv bisher maximal 6,9 Millionen ins Stadion investiert. Wie war das noch mal, Herr Stadtrat?

„13 Millionen sind geflossen, um das Stadion auf Vordermann zu bringen“.



Was für ein Tag – positive Resonanz auf Initiativenstart

Was für ein Tag! Zuerst radelten anlässlich des 110-jährigen Jubiläums des SK Sturm knapp 200 Sturmfans quer durch die Steiermark – von Leoben nach Graz. Danach zogen etwa 1.000 Fans zusammen und lautstark von der Gründungsstätte Augarten zum Herzen des SK Sturm in die Gruabn, wo schließlich über 2.000 Schwarz-Weiße den Geburtstag mit dem Spiel gegen den Donawitzer SV zelebrierten.

Corteo vom Augarten zur Gruabn

Gute Gespräche

Doch das waren nicht die einzigen Ereignisse rund um dieses Jubiläum. Am 1. Mai ging auch unsere Initiative „Sturm braucht eine Heimat! – Sturmstadion Liebenau“ an die Öffentlichkeit mit dem Ziel, die schon lange schwelende Stadionfrage endlich adäquat zu thematisieren. Die Erwartungshaltungen waren nicht sehr hoch, zu groß war das Rahmenprogramm rund um das Vereinsjubiläum. Dennoch wollten wir diesen Tag nutzen, um zumindest die Sturmfans selbst von unserer Idee zu überzeugen. Und dies gelang uns auch ganz gut. Nachdem wir das Thema mit Spruchbändern, die den Radausflug und auch die Veranstaltung in der Gruabn untermalten, aufbereiteten, führten wir in der Gruabn zahllose Gespräche und Diskussionen und konnten hierdurch die Bedenken einiger skeptischer Fans ausräumen. Kurz: Man hatte das Gefühl, dass die Sturmfamilie in ihrer ganzen Breite diese Initiative unterstützt und auch überzeugt vom Nutzen eines eigenen Sturmstadions in Liebenau ist. Somit war unser erstes Etappenziel weitgehend erreicht.

Großes Medienecho

Wir hätten allerdings nicht mit einer derart großen öffentlichen Resonanz gerechnet. Die meisten Medien nahmen sich des Themas an und berichten seit diesem Tag über die Idee, dass Liebenau das Sturmstadion werden soll. Sowohl Online- als auch Printmedien schrieben ausführliche Berichte und interviewten Vorstandsmitglieder, Fans und Politiker zu diesem Thema. Der Grundtenor ist klar: Praktisch niemand leugnet den Nutzen eines jeweilig eigenen Stadions für die Grazer Fußballvereine. Einzig das Geld scheint eine Hürde zu sein.
Aber wie haben wir bereits geschrieben? Wo ein Wille, da auch ein Weg. Graz verträgt und braucht zwei Stadien. Sturmstadion Liebenau – Jetzt!

PS: Aufgrund der großen Nachfrage wird es die T-Shirts zur Initiative auch beim Auswärtsspiel in St. Pölten um €10,- zu erwerben geben.




Die Initiative „Sturm braucht eine Heimat! – Sturmstadion Liebenau“

Warum gibt es diese Initiative?

Ein modernes, eigenes Stadion ist für die Entwicklung eines wettbewerbsfähigen Fußballklubs in der heutigen Zeit unabdingbar geworden. Egal wohin man sich wendet, ob Spanien, Deutschland oder England, bauen oder planen Fußballklubs ihre eigenen Stadien. Auch in Österreich haben mit Salzburg, Rapid und Austria Wien bereits drei Vereine ihr eigenes Stadion. Diese Vereine besitzen auch die mit Abstand höchsten Budgets der Liga. Und nun setzt auch der LASK an, sich eine eigene Heimstätte zu bauen. Sturm bleibt zurück.

Ein eigenes Stadion, in dem der Verein eigenständig Veränderungen vornehmen kann, ist heute notwendig, um Einnahmen lukrieren zu können, indem es z. B. für Events vermietet werden kann und außerdem der Verein die Schankrechte innehat. Auch könnte Sturm das Stadion entsprechend branden, um eine adäquate, identitätsstiftende Heimat zu schaffen und dadurch mehr Fans anzuziehen. All dies ist dringend notwendig, um den Anschluss an die Spitzenvereine nicht zu verlieren.

Genau das aber droht unserem SK Sturm, wenn er weiter nur Mieter im Stadion Liebenau bleibt. Damit unser Verein auch weiterhin konkurrenzfähig sein kann, muss er sein eigenes Stadion bekommen.

Warum Liebenau? Warum kein neues Stadion am Stadtrand?

Zwar zeigt der internationale Trend, dass Vereine ihre Stadien eher am Stadtrand bauen, jedoch sind wir der Überzeugung, dass dies nicht die richtige Lösung für den SK Sturm ist. Zum einen sind diese neuen Stadien meist seelenlos und austauschbar, wie zum Beispiel jenes von Rapid. Ein Stadion muss einzigartig und wiedererkennbar sein.
Zum anderen gehört der SK Sturm als der Verein der Grazer und der Steirer ins Herz der Landeshauptstadt. Liebenau erfüllt genau dies und liegt außerdem an der Grenze zu Jakomini, nur wenige Meter vom Augarten und der Gruabn entfernt. Jenen Orten, an denen der SK Sturm groß geworden ist.

Das Logo der Initiative „Sturm braucht eine Heimat!“

Darum sind wir der Überzeugung, dass Liebenau das Sturmstadion werden muss und wollen dafür sorgen, dass diese Diskussion endlich öffentlich geführt wird und das Stadion letztendlich unsere neue Heimat wird!

Weitere Informationen zur Initiative, sowie Antworten auf viele Fragen rund um diese Thematik findest du auf dieser Website oder unseren Scoial Media Kanälen.

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